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„Wir wollen für den Handel die besten Daten liefern.“

Welche Alleinstellungsmerkmale prägt die Bayerische Maßindustrie A. Keller GmbH (BMI) im fränkischen Hersbruck? Die Antwort von Geschäftsführer Herbert Dengler scheint zunächst wie von einem deutschen Werkzeugunternehmen zu erwarten: „Qualitätswerkzeug made in Germany herstellen und liefern.“ Beim zweiten Hinhören wird jedoch deutlich: Das gut 130 Mitarbeiter zählende Familien-Unternehmen, das laut Homepage „hochwertige Messzeuge für vielfältigsten Einsatz“ herstellt, legt neben dem Produkt mindestens so viel Wert auf die sogenannten weichen Faktoren. Neben „verlässlichen Arbeitsplätzen nicht nur für Ingenieure“ heißt das vor allem Kundenbindung und Händlerbetreuung. Kein Wunder also, dass sich BMI dafür entschied, die eigenen Daten auf BMEcat-proficl@ss umzustellen.

„Wir sind ein Unternehmen“, erklärt Dengler, „das seit über 60 Jahren maximalen Wert auf Hochwertigkeit, Innovation und besondere Produktfeatures legt. Abnehmer wie der Werkzeugfachhandel, profitieren von Langlebigkeit, vor allem aber von Arbeitserleichterung“. Die Herausforderung bislang: Zwar waren die besonderen Werte der Produkte inhouse bekannt, nicht immer aber bei den Katalogabteilungen der Wiederverkäufer. Dengler: „Wir haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass in den Darstellungen sehr unterschiedliche Beschreibungen unserer Produkte verwendet wurden und dadurch die unserer Meinung nach wichtigen Highlights manchmal herausfielen.“ Zu sehen bekam BMI diese Darstellungen allerdings erst nach der Drucklegung: „Weil die Print-Produkte nur selten vor dem Druck mit uns abgestimmt wurden, hatten wir meist keinen Einfluss auf die Präsentation“, erzählt Dengler. Er gibt aber auch offen zu, dass diese Probleme zum Teil auch hausgemacht waren. „Da wir selbst keine verbindlichen und einheitlichen Datenstrukturen hatten, erstellten unsere Mitarbeiter natürlich individuelle Angebote und beschrieben die Produkte nach eigenem Gusto.“

proficl@ss als Lösung
Damit sich diese Situation kurzfristig ändert, vor allem aber das Unternehmen die Grundlagen für die Einbindung in Online-Vertriebsstrukturen des Handels schafft, wurde beschlossen, alle rund 6 500 Artikel in eine BMEcat-proficl@ss-Struktur umzuwandeln. Gerd Püttner, Verkaufsleiter und Prokurist: „Wir haben erkannt, dass wir nicht einfach so wie bisher weiter machen können und Zeit und Geld in die Hand nehmen müssen. Wollen wir mehr in Online-Katalogen präsent sein, vor allem aber für Einheitlichkeit und Qualität in den Produktverzeichnissen sorgen, müssen wir dem Handel ideale Strukturen und Rahmenbedingungen liefern.“ Die Zeiten, in denen der Handel viel Zeit für Datenüberarbeitungen und große Abstimmungsrunden hat, so Püttner weiter, seien auch aufgrund von Margendruck und Schnelllebigkeit vorbei. War es auf der einen Seite die Veränderung im Markt, die zum Handeln motivierte, so sorgten auf der anderen Seite die Tradition und das Selbstverständnis für das Engagement bei BMI: „Neben hervorragenden Produkten, kurzen Reaktionszeiten und individuellen Lösungen ist der gute Vertrieb eine wichtige Säule unseres Unternehmens. Und da sich dort das Thema proficl@ss immer weiter verbreitet und unsere wichtigsten Abnehmer diese Voraussetzungen erwarten, war klar, dass wir hier aktiv werden mussten und wollten.“ Mit anderen Worten hieß das: Das Familienunternehmen, wolle sich proaktiv dem Markt anbieten und nicht erst auf Druck reagieren. Püttner: „proficl@ss ist hier ein, aber nicht der einzige Baustein.“

Umsetzung in den nächsten sechs Monaten
Um die vorhandenen Produkt-Daten in BMEcat-proficl@ss zu transferieren, rechnet das Unternehmen mit einem Aufwand von rund sechs Monaten. „Basierend auf den Vorgaben des proficl@ss-Datenmodells“, so Dengler, „werden wir Produkt für Produkt unseren Bestand angehen, an die Struktur anpassen und schließlich in einer BMEcat-proficl@ss-Datenstruktur hinterlegen. Zur Seite steht dabei auch ein externer Dienstleister, der sich vor allem um das gesamte Thema Datenmanagement kümmert und gemeinsam mit BMI dafür sorgen wird, dass schon bald aus einer Datenquelle heraus ganz unterschiedliche Strukturen und Anforderungen bedient werden können. Dazu gehört zum Beispiel auch die automatische Erstellung von CSV-Dateien. Dengler: „Am Ende des Projektes werden wir so jedem Anwender genau die Datei zur Verfügung stellen können, die er benötigt. Und das mit geringstem Aufwand auf unserer Seite.“

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